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Das ist doch nicht deren Ernst...

Schlagzeile in den RTL-News heute: Umweltschutz wird immer mehr zur Chefsache. Angela Merkel schreibt sich den Umweltschutz auch auf europäischer Ebene auf die Fahnen.

Aber stimmt das auch so?

Nach dem kurzen Beitrag kam als nächstes ein Bericht über die Menge CO² die ein Auto pro gefahrenem Kilometer ausstößt. Als Beispiel eine Hauptverkehrsstraße in München. 5km lang, 55000 Autos täglich und tagsüber keine "Grüne Welle" weil dem ÖPNV Vorrang eingeräumt wird. Bevor ich mich jetzt aber über die Qualität der RTL-Nachrichten auslasse (Kraftstoffsparende Fahrweise vs. Öffentlicher Personenverkehr) will ich den Blick doch lieber auf die grundsätzliche Frage lenken:

Wie groß ist das Interesse der Regierung an Umweltschutz und Klimawandel wirklich?

Damals hatten sich Regierung und Automobilindustrie auf eine Selbstverpflichtung der Autobauer geeignet, den CO² Ausstoß drastisch zu senken. Heute wollen diese davon nichts mehr wissen und die Politik macht auch keinen Druck, weil sie mal wieder um Arbeitsplätze fürchtet. Stattdessen sollen mal wieder die Autofahrer bestraft werden: Fahrverbote, höhere Steuern, Geschwindigkeitsbeschränkungen. Typisch deutsch: Verbote und gesetzliche Regelungen wohin man schaut.

Aber eines hat mir der Vergleich zwischen Auto und Straßenbahn in dem RTL-Bericht doch einmal deutlich vor Augen geführt: Der ÖPNV wird nicht als Alternative zum Autofahren attraktiv gemacht. Immernoch müssen Busse und Bahnen die volle Steuer für Strom und Kraftstoffe abführen, werden Takte ausgedünnt, der Bahnnahverkehr abgebaut.

Wenn die Regierung es ernst meinen würde könnte sie doch für den ÖPNV als erstes mal die Kraftverkehrssteuer und Mehrwertsteuer streichen. Das würde die Preise deutlich senken und Autofahrer hätten mal einen echten Anreiz ihr Fahrzeug stehen zu lassen. Gar nicht davon zu reden, den Öffentlichen Personenverkehr komplett über Steuern zu finanzieren und so auch jede Menge komplizierte Tarifsysteme, Kontrolleure und wartungsintensive Fahrkartenautomaten abzuschaffen.

Die belgische Stadt Hasselt macht's vor: Seit 1997 mit sehr gutem Erfolg!

St. 

14.2.07 23:52
 


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