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Loveparade ?

Die Tragödie selbst bedarf keiner weiteren Worte, zumal es sowieso keine Worte gibt, die das, was geschehen ist ungeschehen machen können. Wir können nur mit hilflosen Worten den Verletzten und den Angehörigen der Opfer unser Mitgefühl ausdrücken und mit nachdrücklichen Worten immer wieder die eine Frage stellen: WIE KONNTE DAS PASSIEREN?

Alle Verantwortlichen hüllen sich in Schweigen und zeigen reihum mit den Fingern aufeinander. Bei mir persönlich sorgte dies zuerst für ein peinliches Gefühl des Fremdschämens, das nun durch eine rasch wachsende Wut über dieses fachliche, wie menschliche Totalversagen von angeblichen Führungskräften abgelöst wird. Führungskräfte, die sich nun auch noch erdreisten, in ihrem bizarren Ringen um persönlichen Machterhalt, den Besuchern die Schuld an der Tragödie zu geben, da diese schließlich an den Absperrungen hochgeklettert wären. Diese Haltung ist ekelhaft menschenverachtend und eine widerliche Verhöhnung der 21 Opfer.

Die Suche nach der Verantwortlichkeit fasst die Solinger Wochenpost, in der Vergangenheit nicht gerade durch journalistische Eloquenz aufgefallen, diesmal großartig zusammen:
"... Wie kann solch ein organisatorischer Dilettantismus, der für jedes mittelgroße Straßenfest das Aus bedeutet hätte, als 'Konzept' für eine Veranstaltung dienen, zu der mehr als eine Million Besucher erwartet werden ..." und "... Die eigentliche Schwachstelle der Veranstaltung war die Geldnot der gastgebenden Kommune. Das verschuldete Duisburg wollte die Love Parade um jeden Preis - das schnelle Geld durch ein Millionenpublikum war offenbar ein zwingender Anreiz, eine Veranstaltung mit der Brechstange durchzuführen und dabei wichtige Sicherheitskriterien außer Acht zu lassen. Ein alternatives Sicherheitskonzept soll wohl bekannt, aber zu kostspielig gewesen sein." (Wochenpost, KW 30, 27. Juli 2010)

Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.
St.
29.7.10 23:30
 


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